Info - Brief Dezember 2009 / Januar 2010



Liebe Mitgliedsfrauen,
Interessentinnen und Kooperationspartnerinnen,

nach langer Zeit erhalten Sie heute wieder unseren Info-Brief. Die Gründe für die Unterbrechung sind ganz einfach persönlicher Natur: gute Auftragslage, unfangreiche Renovierungsmaßnahmen ... Von nun an erhalten Sie den Infobrief wieder regelmäßig. Die Arbeit am Veranstaltungsteil wollen wir in Zukunft optimieren. Dazu bereiten wir ein Formular vor, in das Sie Ihre Veranstaltungshinweise eingeben können. Näheres dazu im Januar.

Ganz besonders möchten wir Sie auf unser Monatstreffen am 10. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt mit anschließendem Ausklang im Postillion und unseren Neujahrsempfang am 22. Januar 2010 im L’ Arte am Friedrichsplatz hinweisen. Also den Termin einfach schon mal vormerken.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Schmökern und falls wir uns nicht mehr sehen, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Eva Maria Anderer



Themen

Vorstellung der neuen (und alten) Vorstandsfrauen
Interessante Monatstreffen
Steuertipps: Mehrwertsteuerpaket 2010
Finanztipps: Das sollte 2009 noch erledigt werden
Netzwerk für Personaler in Gründung
Praktikant/in für Reitschule gesucht
Geschenktipp: Contemporär 6 eröffnet


Vorstellung der neuen (und alten) Vorstandsfrauen



Im Mai 2009 hat das Unternehmerinnen Forum einen neuen Vorstand gewählt. Da wir viele neue Mitgliedsfrauen und Interessentinnen haben, möchten wir Ihnen die Vorstandsfrauen kurz vorstellen.

 

Eva Maria Anderer (Geschäftsführender Vorstand)

Grafik-Designerin (andererArt – Grafik-Design + Kommunikation), selbständig seit 1985, Mitarbeit in verschiedenen Gruppen (»Kunstkollektiv am Bahnhof«, »dis sign«), 1994 - 1997 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule Kassel, Mitarbeit am Forschungsprojekt »Hof für die Pachteinnahme - Skulpturengruppe aus Ton/China 1965«.

andererArt übernimmt Gestaltungsarbeiten vom Logo über Geschäftspapiere, Flyer, Broschüren, Kataloge und Plakate, betreut alle Arbeiten bis zum fertigen Printmedium, entwickelt Kommunikationskonzepte und Internet-Auftritte.

»Im Unternehmerinnen Forum engagiere ich mich vor allem im Kommunikationsbereich, für bessere Voraussetzungen der Vernetzung und mehr Transparenz im Verein. Ein gutes Mittel dazu ist der Info-Brief.«

 

Susanne Kirbach-Dietrich (Geschäftsführender Vorstand)

... betreibt die Firma felix Inkasso-Service in Kassel, berät und betreut bundesweit Auftraggeber in Fragen des Forderungsmanagements, der Titulierung und Beitreibung von Forderungen im privaten und geschäftlichen Bereich.

Sie hat eine Angestellte und arbeitet eng mit den Rechtsanwälten Peter Umbach und Kerstin Bühnert zusammen.

»Im Unternehmerinnen Forum bin ich seit Mitte 2004 und wurde 2005 in den Vorstand gewählt, zunächst 2 Jahre als Beisitzerin und zur Unterstützung von Barbara Heinscher, die bis dahin die Finanzen verwaltete und sich um die Mitgliederarbeit kümmerte.

Seit 2007 gehöre ich dem geschäftsführenden Vorstand an und bin seitdem für die Finanzen, die Mitgliederverwaltung und für organisatorische Planungen wie z.B. Neujahrsempfänge, Sommerfest und Projekte (u.a. »Buntes Leben« anlässlich der documenta 12) verantwortlich.«

 

Martina Manns (Geschäftsführender Vorstand)

... ist gelernte Dentalkauffrau und Handelsfachwirtin. »Durch eine Zusatzausbildung zur systemischen Prozessbegleiterin, Dentalcoach und Trainerin entstand eine neue Geschäftsidee, durch die ich meine mehr als 25 Jahre Erfahrung in Fachberatung und Management im Dentalbereich ausbauen konnte.

Meine Kunden sind Zahnärzte und mittelständische Unternehmen, denen Erfolg mit System unabhängig von äußeren Einflüssen immer wichtiger wird.

Ich begleite Kunden durch Entwicklungsprozesse und zeigen neue Möglichkeiten auf. Dazu gehören: die Analyse des Praxisablaufes, das Erkennen von Schwachstellen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Kunden-Patientenorientierung. Denn: » Wer neue Wege gehen will, muss ausgetretene Pfade verlassen«.

Im Unternehmerinnen Forum kümmere ich mich um die Organisation der Monatstreffs und die Kommunikation mit den Mitgliedsfrauen.«

 

Iris Heußner (erweiterter Vorstand)

... hat eine Ausbildung zur Schaufenstergestalterin absolviert und 10 Jahre in verschiedenen Werbeagenturen in Kassel, Frankfurt, Darmstadt und Bad Homburg gearbeitet. Sie war anschließend 19 Jahre lang Inhaberin des Restaurants zum Postillion und weiterer Gastronomieobjekte.

Seit 2002 ist sie Geschäftsführerin der Esskultur Catering und Veranstaltungs - GmbH, deren Schwerpunkt im Kulturellen Veranstaltungssegment wie z.B. der documenta 9, 10, 11 und 12, aktuell dem Brüder Grimm Festival in Kassel, privaten Veranstaltungen und der Autoindustrie liegt. Seit Oktober 2008 ist sie zusätzlich Gesellschafterin der Sellcon GmbH, einer Einkaufsgemeinschaft für Gastronomie und Großverbraucher.

»Zur Aufgabe im Unternehmerinnen Forum habe ich mir das Werben neuer Mitgliedsfrauen gesetzt. Und natürlich neue Veranstaltungen und Stammtische aller Art für unsere Frauen mit zu organisieren.«

 

Delia Steinhöfer-Apel (erweiterter Vorstand)

... ist geprüfte Bilanzbuchhalterin (IHK) und seit 2004 selbstständig mit dem Unternehmen zahlenwerk, Büro für kaufmännische Dienstleistungen und betriebswirtschaftliche Beratung.

zahlenwerk ist die Empfehlung für kleine Unternehmen und Freiberufler im Bereich Rechnungswesen. Unsere Stärken sind individuelle Dienstleistungen – ganz auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten.
Unseren Auftraggebern bieten wir solides fachliches Know-how in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Personalabrechnung, Controlling, Betriebswirtschaft und Büroservice.

»Im Unternehmerinnenforum bin ich seit 2005 Mitgliedsfrau und seit Mai 2009 im Vorstand.
Besonders liegt mir die Förderung und Vernetzung der Mitgliedsfrauen als Unternehmerinnen und das äußere Erscheinungsbild unseres Frauennetzwerkes mit unseren Medien (Who is Who und Homepage) am Herzen. Diesem Aufgabenbereich werde ich in nächster Zukunft erst einmal meine zur Verfügung stehende Zeit widmen.«

 

Interessante Monatstreffen



In den vergangenen Monaten haben viele interessante Monatstreffen stattgefunden. Im September z.B. der Besuch des Ziegeleimuseums Oberkaufungen, dass unsere Interessentin Tamara Lesner betreibt. Wir erlebten einen spannenden Abend, bei dem es um das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne ging: das Hören oder Lauschen, das Sehen und Tasten. Für viele der Anwesenden eine sehr interessante Erfahrung. Anschließend erfuhren wir, wie das Museum entstanden und was in nächster Zukunft geplant ist. Ein spannender und kurzweiliger Abend. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an Tamara für den spannenden und kurzweiligen Abend und die für leckere Bewirtung. Ein Besuch des Museums lohnt in jedem Fall. Weitere Informationen unter www.hessisches-ziegeleimuseum.de

Im Oktober ging es weiter mit dem Besuch der Buchhandlung unserer Mitgliedsfrau Gabriele Kubesch-Paech in Harleshausen und im November ging’s um unsere Singstimme. Nachfolgend zwei Kurzberichte dazu.

Das UN möchte sich nochmals für den schönen Abend und den guten Imbiss im Buchladen von Gabriele Kubesch-Peach bedanken. Sie hat uns in ihrem zwar kleinen aber unabhängigen Buchladen einen schönen und interessanten Abend bereitet.

Bei Fingerfood und gutem Wein lauschten wir der Entstehungsgeschichte des Buchladens. Die nette persönliche Atmosphäre und das individuelle Sortiment lädt zum Stöbern und Schmökern ein. Ein Besuch in Harleshausen zum Einkaufsbummel im Buchladen lohnt sich in jedem Fall.

Martina Manns

Unter dem Motto »Lust auf Töne?!« fand am 10. November 2009 der Monatstreff mit unserer Mitgliedsfrau Dr. Merle Clasen in den Räumen der St. Michaelisgemeinde (SELK) in der Tischbeinstr. statt.

Es war ein stimmungsvoller Abend, im wahrsten Sinne des Wortes. 16 Frauen - mehr ohne als mit Chorerfahrung, mit mehr oder weniger Mut die eigene Singstimme zu erfahren - hatten sehr viel Spaß bei der Entedeckungstour in das Reich der Töne.

Der Abend begann mit leichten Stimmübungen und Clusterklängen, die jenseits der gewohnten Sprechstimme zur Suche nach dem eigenen Klang führten. Es gab dabei keine richtigen oder falschen Töne, sondern nur Erfahrungen von gemeinsamen Klängen unterschiedlicher Wirkung und Bewegungselemente unterstützen dabei die Klangübungen. Nach und nach wurde der eigene Klangraum immer mutiger, umfassender und emotionaler betreten und so gelang es dann auch nach einem zweistimmigen Warm-Up Gesang, einen afrikanischen Kanon (»Ruf der Flussschiffer«) zum Klingen zu bringen. Schließlich entwickelten die anwesenden Frauen soviel Lust und Mut, dass über einem weiteren afrikanischen Lied (»Weine nicht, Mädchen«) die ersten Schritte zur Improvisation gewagt wurden.

Nach einer wie im Flug vergangenen Stunde, angefüllt mit neuen Erfahrungen und mehr Mut zur eigenen Stimme, haben wir den Abend mit Getränken, einer kleinen Vorstellungsrunde im Teilnehmerinnenkreis, fachlichen Fragen an Dr. Merle Clasen und persönlichen Gesprächen ausklingen lassen. Wir haben rundum zufriedene und entspannte Frauen wahrgenommen.

Delia Steinhöfer-Apel, Merle Clasen

 


Steuertipps: Mehrwertsteuerpaket 2010 – Leistungsort bei sonstigen Leistungen



Aufgrund der Vorgabe der Europäischen Union hat der deutsche Gesetzgeber ab dem Jahr 2010 durch das Mehrwertsteuerpaket ein völlig neues Regelungsgeflecht zur Bestimmung des umsatzsteuerlichen Leistungsorts bei Dienstleistungen eingeführt. Betroffen hiervon sind sowohl Unternehmer als auch private Konsumenten.

Bisher sah das deutsche Umsatzsteuerrecht vor, dass bei der Besteuerung von Dienstleistungen der Grundgedanke des »Ursprungslandprinzip« gilt.

Dieser Grundgedanke wird nunmehr verworfen, sodass die Besteuerung von Dienstleistungen ab 2010 grundsätzlich am »Verbrauchsort« stattfinden soll. Weiterhin muss zukünftig unterschieden werden, an wen die Dienstleistung ausgeführt wird.
Nachfolgend möchten wir Ihnen dies anhand der beiden Fälle einmal vereinfacht darstellen.

Dienstleistung an Unternehmer

Ist der Leistungsempfänger ein Unternehmer und wird die Leistung für dessen Unternehmen ausgeführt, ist in diesem Fall grundsätzlich der Leistungsort dort, wo der Leistungsempfänger sein Unternehmen betreibt (Verbrauchsort). Wird die Leistung an einer Betriebsstätte des Unternehmers erbracht, so ist der Betriebsstättenort maßgeblich.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempfängers ist ein wichtiges Indiz für Sie als leistender Unternehmer, dass der Empfänger Ihrer Dienstleistung ein Unternehmer ist, der die Leistung für sein Unternehmen empfangen hat. Für Sie als Unternehmer ergibt sich daraus eine gewisse Sorgfaltspflicht.

Die Gültigkeit einer Ihnen gegenüber verwendeten Ust-Id-Nr. sollten Sie durch eine qualifizierte Abfrage beim Bundeszentralamt für Steuern zukünftig überprüfen. Dies kann mit einer Online-Abfrage geschehen (www.bzst.de)

Dienstleistung an private Konsumenten

Werden ab 2010 Dienstleistungen für einen privaten Konsumenten (Nichtunternehmer oder Unternehmer, die die Leistung nicht für ihr Unternehmen verwenden) ausgeführt, bleibt es bei den bisherigen Regelungen. In diesem Fall gelten weiterhin die Regelungen des »Ursprungslandprinzips«.

Das bedeutet, dass für die Ortsbestimmung der Sitz Ihres Unternehmens oder eine Ihrer Betriebstätten maßgebend sind.

Von den aufgezeigten Grundregeln gibt es jedoch eine Vielzahl von Ausnahmen. Nachstehend möchten wir Ihnen die wichtigsten auflisten:

Art der Leistung Ort der Leistung
1. grundstücksbezogene Leistungen Grundstücksbelegenheitsort
2. Restaurationsleistungen Ort der Zur-Verfügung-Stellung
3. Ingenieurleistungen Empfängersitzort
4. elektronische Dienstleistungen Empfängersitzort
5. Vermittlungsleistung Ort der Vermittlungsleistung
6. Veranstaltungsleistungen (incl. Messen & Ausstellungen) Tätigkeitsort

Sollte aufgrund der vorstehenden Grundsätze die von Ihnen erbrachte Dienstleistung in einem anderen EG-Mitgliedstaat der Umsatzsteuer unterliegen, so ist von Ihnen ab 2010 folgendes zu beachten:

1. Die Rechnung ist von Ihnen in Höhe des Nettobetrages auszustellen
2. In der Rechnung muss ein Hinweis angebracht werden, dass der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer gemäß § 13 b UStG schuldet
3. In der Rechnung sollte die USt-ID-Nr. des empfangenden Unternehmers enthalten sein
4. Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung pro Monat mit dem Wert der Umsätze an:
a) ausländische Unternehmer
b) nichtunternehmerisch tätige juristische Personen mit einer Ust-ID-Nr.
5. gesonderte Erfassung in der Umsatzsteuer-Voranmeldung

Sofern Sie Fragen zum neuen Umsatzsteuerrecht oder Unklarheiten bei der zukünftigen Einordnung Ihrer Dienstleistungsumsätze haben sollten, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Claudia Löwer, Werner Berndt & Partner - Wirtschaftspüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Wilhelmshöher Allee 253 – 255, 34131 Kassel,
Fon 0561 - 9 35 64 - 0, Fax 0561 - 9 35 64 - 55, Berndt@Berndt-Partner-Kassel.de, www.Berndt-Partner-Kassel.de

 


Finanztipps: Das sollte 2009 noch erledigt werden

Vom Jahr 2010 trennen uns nur noch wenige Wochen. Vor dem Jahresende sollte jeder noch einmal auf wichtige Themen bei seinen Finanzen schauen. Worauf Verbraucher bis zum Jahresende achten sollten, hat Elske Hermann für uns zusammengestellt:

1. Bürgerentlastungsgesetz für zusätzliche Vorsorge nutzen: Von 2010 an haben steuerpflichtige Bürgerinnen und Bürger mehr Geld in der Kasse. Bisher mangels  finanzieller Möglichkeiten aufgeschobene, aber notwendige Vorsorgemaßnahmen können jetzt umgesetzt werden. Das zusätzliche Geld im Portmonee erhalten die Verbraucher aufgrund des Bürgerentlastungsgesetzes, nach dem Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung künftig stärker steuerlich geltend gemacht werden können. Die Entlastung erfolgt Monat für Monat, weil die höhere Absetzbarkeit der Beiträge in die Lohnsteuertabellen eingerechnet wird. So kann ein lediger Angestellter mit einem Bruttojahreseinkommen von 45.000 Euro mit einem Plus von 80 Euro monatlich rechnen. Innerhalb eines Jahres stehen so fast 1.000 Euro zur Verfügung, die mögliche Lücken in der Altersvorsorge kleiner werden lässt. Wenn dieses zusätzliche Kapital sofort von Januar 2010 an zurückgelegt wird, hätte ein heute 40-Jähriger bis zu seiner Rente ein zusätzliches Kapital von gut 42.400 Euro angespart (Annahmen: Renteneintritt mit 67 Jahren, durchschnittliche jährliche Rendite: vier Prozent).

2. Mit einem Altersvorsorgecheck auf Nummer sicher gehen: Die Höhe der gesetzlichen Rente wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern überschätzt. Verbraucher sollten deshalb einen Altersvorsorgecheck machen lassen. Dieser zeigt eventuelle Lücken auf. Daran sollte sich eine individuelle Beratung anschließen, die unter Berücksichtigung der Ziele und Wünsche und unter Abwägung von Fördermöglichkeiten Altersvorsorgelösungen aufzeigt.   

3. Bei staatlicher Altersvorsorge komplette Förderung sichern:

a) Riester-Rente: Bei Riester-Verträgen sind einmal pro Jahr Zuzahlungen bis zur Höchstgrenze möglich, um die volle Förderung auszuschöpfen. Die Zuzahlung für 2009 ist noch bis zum 31. Dezember 2009 möglich. Achtung: Der Zulagenantrag für 2007 ist dem Anbieter spätestens zum 31. Dezember 2009 vorzulegen. Mit einem Dauerzulagenantrag macht sich der Verbraucher das Leben leichter, weil die jährlichen Angaben über das rentenversicherungspflichtige Einkommen entfallen. Dann sind nur noch relevante Änderungen, wie zum Beispiel die Geburt eines Kindes, dem Anbieter zu übermitteln. Mit einem Wohn-Riester-Vertrag gibt es zudem die Möglichkeit, selbst genutztes Wohneigentum staatlich fördern zu lassen.

b) Rürup-Rente: Selbstständige, die ihre Einnahmensituation oft erst am Jahresende überblicken, sollten über den Abschluss einer Rürup-Rente nachdenken. Diese kann mit einer Einmalzahlung beginnen. Außerdem kann in bestehende Verträge zugezahlt werden. Der Jahresbeitrag für eine Rürup-Rente kann bis zu 20.000 Euro (Verdopplung bei Zusammenveranlagung) betragen, von denen 2009 bis zu 13.600 Euro (Verdopplung bei Zusammenveranlagung) steuerlich abzugsfähig sind. Die Rürup-Rente ist die einzige staatlich geförderte private Altersvorsorgeform für Selbstständige. Die Steuerersparnis liegt momentan je nach Steuersatz zwischen 10 und 30 Prozent der eingezahlten Beiträge und steigt in den nächsten Jahren stufenweise.

c) betriebliche Altersversorgung (bAV): Um den maximalen Vorteil zu erreichen, können in bestehende bAV-Altersvorsorgeverträge Zuzahlungen vorgenommen werden. Vorteil: Mit der Entgeltumwandlung sparen Arbeitnehmer Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. In der Entgeltumwandlung werden in diesem Jahr bei Pensionskassen oder Direktversicherungen Beiträge bis zu 2.592 Euro gefördert.  

4. Auslaufen der Drei-Jahres-Wechselfrist macht Wechsel in PKV möglich: Mit der Gesundheitsreform 2007 trat eine Drei-Jahres-Wechselfrist in Kraft, die zum ersten Mal am 31. Dezember dieses Jahres endet. Demnach können Arbeitnehmer erst in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, wenn sie in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG 2009: 48.600 Euro) verdient haben. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung endet mit Ablauf des dritten Kalenderjahres, in dem die JAEG überschritten und die JAEG des Folgejahres voraussichtlich auch überschritten wird. Für Berufsanfänger und bei Wechsel des Arbeitgebers gilt diese Frist ebenso. Wer als Arbeitnehmer drei Jahre oberhalb der JAEG gelegen hat, sollte überlegen, ob für ihn ein Wechsel in die PKV sinnvoll ist. Die Drei-Jahres-Wechselfrist ist für Selbstständige, Freiberufler und Beamte nicht maßgeblich, da ein Wechsel unabhängig vom Einkommen möglich ist.

5. Bausparen und Wohnungsbauprämie: Um die volle Wohnungsbauprämie (WoP) für 2009 zu erhalten, ist eine Sondereinzahlung in einen bestehenden Bausparvertrag ratsam. Die WoP beträgt 8,8 Prozent und wird auf bis zu 512 Euro / 1.024 Euro (Alleinstehende / Verheiratete) gewährt, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Bei Neu-Verträgen wird die WoP nur noch gewährt, wenn Immobilien gebaut, gekauft oder modernisiert werden.

6. Kfz-Versicherung: Im November sollte die Kfz-Versicherung überprüft werden. Mit einer günstigeren Versicherung können oft einige Hundert Euro pro Jahr gespart werden. Bis zum 30. November kann fristgerecht zum Ablauf gekündigt werden. 

7. Steuerklasse: Wer noch die Steuerklasse für 2009 wechseln möchte, muss bis spätestens 30. November beim Finanzamt einen entsprechenden Antrag einreichen. Die neue Kombination gilt ab dem Beginn des Monats, der auf die Antragstellung folgt. Gestattet wird bis auf wenige Ausnahmen ein einziger Wechsel im Jahr.

Weitere Informationen: Plansecur-Beratung Elske Hermann, Zum Allenbach 22, 37218 Witzenhausen,
Fon 05542 - 50 10 20, Fax 05542 - 50 04 53, e.hermann@plansecur.de, www.plansecur.de


 

Netzwerk für Personaler in Gründung

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir im letzten Jahr das Personalzentrum Nordhessen gegründet.

Wir hören immer wieder von Mitarbeitern aus dem Personalbereich den Wunsch nach einem regelmäßigen fachlichen Erfahrungsaustausch unter Personalern. Daher planen wir nun, ein regionales Netzwerk in Nordhessen zu gründen, um uns Personalern eine Plattform für den gemeinsamen Austausch zu geben. Ziel dieses Netzwerkes ist, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Probleme und Aufgaben zu diskutieren und einfach die Möglichkeit zu haben, andere Personaler zu treffen.

Bei diesem Netzwerk handelt es sich um einen reinen Erfahrungsaustausch untereinander, es soll also ausdrücklich keine Akquiseplattform darstellen. Darauf werden wir als Gründer dieses Netzwerkes achten.

Wir treffen uns zu einem ersten Kennen lernen, Austauschen und Sammeln von aktuellen Themenwünschen am Dienstag, 26. Januar 2010 um18 Uhr im Personalzentrum Nordhessen, Wilhelmshöher Str. 17a, 34225 Baunatal. Selbstverständlich ist die Teilnahme am Personaler Netzwerk für Sie kostenlos.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse an unserer Idee haben und bitten um kurze formlose Anmeldung bis zum 08.01.2010.
Herzliche Grüße - Andrea Ritter

Personal Management Andrea Ritter
Wilhelmshöher Str. 17a, 34225 Baunatal-Altenritte
Fon +49 561 94990527, Fax +49 561 94990528
www.pm-ritter.de, info@pm-ritter.de



Praktikant/in für 3 - 6 Monate von Reitschule gesucht

Ihre Aufgaben sind die Mithilfe bei der täglichen Pflege und Versorgungsarbeiten unserer Pferde sowie die Unterstützung bei der Durchführung des Therapeutischen Reitens und der therapeutischen Arbeit mit Pferden. Geboten werden Unterkunft und Verpflegung, ein Taschengeld und die reiterliche Förderung durch eine erfahrene Trainerin A.

Weitere Informationen:
Reitschule Karin Bardenbacher, Bornweg 2, 34593 Knüllwald-Hergetsfeld,
Fon 05686 - 93 00 26, Fax 05686 - 93 00 27, www.reitschule-karin-bardenbacher.de,
mail@reitschule-larin-bardenbacher.de

 

Impressum

Der Info-Brief wird alle zwei Monate vom Unternehmerinnen Forum Nordhessen e.V. herausgegeben. Einsendeschluß für Ihre Veranstaltungshinweise, Anregungen und Tipps ist jeweils der 20.7., 20.9., 20.11., 20.1., 20.3. und der 20.5. eines Jahres.

Autorinnen: (rdm) Texte und Public Relations, Regina Daum - Meemann und (ema) andererArt, Grafikdesign und Kommunikation, Eva Maria Anderer

Unternehmerinnen Forum Nordhessen e.V.

Leipziger Straße 164, 34123 Kassel,
Fon 0561 - 28 61 09 36, Fax 0561 - 5 70 58 77,
mail@unord.de

Kontaktadresse Info-Brief:
Eva Maria Anderer, Caldener Str. 6 a, 34127 Kassel, Fon 0561 - 89 83 33, Fax 0561 - 8 61 51 02, Anderer@unord.de